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Nebst den Drachen, welche zwar ein weises aber nie ein kulturschaffendes Volk waren, sind die Echsen- und die Schlangenmenschen wohl die ältesten intelligenten Wesen auf Giladaé. In den letzten Jahren sind diese beiden fast vergessenen Völker wieder mehr in das Bewusstsein der Gelehrten gerückt. Dank den Forschungen der Bruderschaft der Sucher können wir ihre Geschichte heute rekonstruieren. Einst wie Brüdervölker vereint, schufen sie gemeinsam große Wunder und Schönheit in den Mittellanden, die heute eine kaum besiedelte Wildnis sind, welche die Länder des Lichts von dem Dunklen Reich trennt. Schließlich durch die Lehren der guten und bösen Götter entzweit, entbrannte zwischen ihnen ein Kampf, der seinen Gipfel im Apokalyptischen Krieg fand, welcher weite Stücke der Mittellande durch die freigesetzte Magie verwüstete und die beiden Kulturen untergehen ließ.
Obgleich Teile der Verwüstung wieder heilten, hinterließ dieser Krieg viele kleine und einige große Narben (so die Wüste Anartalath und die Harpyieneinöde) auf dem Land und im Gewebe der Welt. Die beiden Völker wurden nahezu ausgelöscht und die wenigen Verbliebenen sammelten sich in den Ruinen und den kümmerlichen Resten verschonter Stätten ihrer Kulturen, in denen sie bis heute zurückgezogen leben. Seit ihre Zahl langsam erstarkte, zeigte sich in den letzten Jahren auf beiden Seiten vermehrt Aktivität, welche letztendlich das Schicksal aller Völker wieder mitbestimmen könnte.
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