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Die Orks füllen den größten Teil der Ränke in Z'Arkons Heeren. Mit einer Lebensspanne von etwa 50 - 70 Jahresläufen und einer äußerst raschen Fortpflanzung sind sie die ideale Quelle für eine nie versiegende Streitmacht. Orks sind mit etwa 15 Jahren ausgewachsen und reproduktionsfähig. Allem Anschein nach gebären ihre Frauen in der Regel mehrere Kinder auf einmal, und die dem orkischen Wesen zueigne hohe Resistenz gegen Krankheiten und Gifte hält die Kindersterblichkeitsrate gering. Ausgewachsen messen Orks zwischen viereinhalb und sechseinhalb Fuß und wiegen an die 90 - 120 Stein (weibliche Orks zwischen 75 und 100). Die hohen Schwankungen in ihren Ausmaßen haben vermutlich mit clanbedingten Unterschieden zu tun. Ihre meist gebeugte Haltung lässt sie kleiner erscheinen, als sie tatsächlich sind.
Die Hautfärbung der Orks kann in verschiedenen Grüntönen auftreten, von gelblichem Grün oder Moosgrün bis Olivgrün, oder gar bräunlichen Schlammfarben. Ihr Haarwuchs, der je nach Herkunft auf einen Schopf auf ihrem Haupt beschränkt sein oder ein zotteliges Fell an Unterarmen und Unterschenkeln einschließen kann, kommt in Färbungen von dunklem Rostrot, Brauntönen und Schwarz vor. Der orkische Augapfel ist von gelblicher Färbung und hat eine ovale, senkrecht stehende Pupille in einer Iris, die grün, braun, dunkelgelb, orange oder rot gefärbt sein kann. Während die meisten Sinne der Orks eher durchschnittlich ausgeprägt sind, vermögen sie im Dämmerlicht vergleichsweise gut zu sehen, während besonders helles Licht sie stärker blendet. Außerdem haben sie einen ausgezeichneten Geruchsinn - der erstaunlicherweise durch ihren zuweilen strengen Körpergeruch nicht beeinträchtigt zu sein scheint. Ihre geistige Kapazität ist an den Völkern des Lichts gemessen in den meisten Fällen eher schlicht.
Der Körperbau der Orks ist kräftig und auf der Demonstration von Kraft beruht auch ihre Gesellschaftsordnung. Vielleicht macht die Tatsache, dass - verglichen mit den Völkern des Lichts - ein Vielfaches an Orks durch die Etablierung von Rangpositionen stirbt, die hohe Geburtenrate überlebenswichtig. Wie bereits angedeutet, leben die Orks in Clangemeinschaften über das dunkle Südreich, Môrlad, verteilt. Die einzelnen Clans umfassen zwischen 50 und 100 Individuen und sind wiederum Teil von Stämmen, deren Zahl von wenigen tausend bis in die Zehntausende reichen kann. Sowohl unter den Clans als auch den Stämmen sind kriegerische Auseinandersetzungen keine Seltenheit. Auch die marodierenden Orkbanden, die durch die wilden Mittellande an die Grenzen der Länder des Lichts ziehen und dort für Aufruhr sorgen, sind oft ein Resultat territorialer Konflikte oder des Ringens einzelner Gruppierungen um die Gunst der FeuerThrons. Verlierer werden aus den alten Territorien ausgestoßen und begeben sich meist in Himmelfahrtskommandos gegen die vier Völker des Lichts.
Die Orkkultur scheint in der Schwebe zwischen dem Leben als Jäger und dem als primitive, sesshafte Bauern gefangen. Oftmals wechseln Clans nach einigen Jahren oder Jahrzehnten ihren Siedlungsort und lassen sich eine oder mehrere Tagesreisen davon entfernt neu nieder. Daher existieren nur wenige dauerhafte Wohnstätten dieses Volks. Seine Behausungen sind großteils aus Holz, Knochen und Fellen - meist zeltartig. Im Vergleich dazu scheinen sich aber feste Kulturstätten etabliert zu haben, die von dem kriegerischen Volk in Ehrerbietung vor dem Dunklen Gott und ihren eigenen Ahnen besucht und gepflegt werden. Dauerhafte Siedlungen in ihrer Nähe mit wechselnder Bevölkerung können dazu gehören.
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