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Die Grottenschrate
diesen Teil der Chronik als pdf Die Grottenschrate ähneln in Aussehen und Wesen am ehesten den Orks. Sie sind allerdings an ein Leben in der Dunkelheit und Enge angepasst. Ihre Beine sind vergleichsweise kurz, ihre Gestalt gebeugt und buckelig, ihre Arme lang und hager. Sie erreichen selten eine Höhe über vier Fuß und bringen zwischen 50 und 70 Stein auf die Waage. In ihrem runden Schädel mit flacher Stirn und breitem Kiefer sitzen zwei große Augen, deren Pupillen den gesamten Raum ihrer dunkelgrauen Iris einnehmen können. Dank ihnen und ihrer Gabe der Infravision ist den Schraten ein Leben dort möglich, wo kaum ein anderes humaniodes Wesen auf Dauer überleben kann: in finsteren Grottensystemen nicht weit unter der Erdoberfläche. Dafür blendet Tageslicht Grottenschrate weitgehend, so dass sie höchstens des Nachts außerhalb ihres gewählten Lebensraumes agieren können. Entsprechend bleich erscheint ihre Hautfarbe in fast transparenten, schmutzigen Pastelltönen von rosig bis olivgrün. Grottenschrate erleben vermutlich an die 50 Jahresläufe und sind mit etwa zwölf Jahren ausgewachsen.
Dieses Volk lebt meist in großen Höhlensystemen untertage. Im Gegensatz zu den Zwergen bearbeiten sie ihre Umgebung nur wenig und nutzen auch die Rohstoffe des Gesteins nur begrenzt. Die meisten Werkzeuge und Waffen dieses Volks sind von schlichter Machart und aus kaum bearbeiteten Naturmaterialien, wie Knochen oder Leder. Grottenschrate scheinen keinen Drang zu verspüren, ihre Umgebung schön zu gestalten. Ihre Kleidung, Geräte und anderen Schöpfungen sind gerade mal zweckmäßig und nichts mehr. Es wird von nächtlichen Raubzügen berichtet, bei denen die Grottenschrate jene Dinge erbeuten, derer sie nicht unbedingt bedürfen aber gerne habhaft werden, wie etwa stählerne Rüstungsteile oder Waffen. Im Grunde sind sie Plünderer, die jede Gelegenheit nutzen, auch Dinge zu rauben, welche unsereinem von wenig Wert erscheinen.
Je nach Umfang des Höhlensystems sind Grottenschrate in unterschiedlich großen Sippschaften organisiert. Sie folgen einem Häuptling oder Fürsten, der seine Sippe hierarchisch organisiert. Auf eine primitive Weise sind diese Wesen erstaunlich organisiert, um ihr Überleben in der Enge und Dunkelheit in solch großer Zahl zu sichern.
Auch wenn die Grottenschrate als Volk zu unorganisiert und empfindlich gegen Tageslicht sind, um Z'Arkon und dem FeuerThron nützlich zu sein, so beten sie doch den Herren der Finsternis an, in dem sie die sie behütende Dunkelheit sehen, während sie die guten Götter als die Lichtbringer verfluchen.
Wir kennen viele kleine Grotten in den wilden Südlanden, in denen vereinzelte Sippschaften dieser Wesen hausen. Doch Berichte über nennenswert große Populationen gibt es nur vom östlichen Rand des Zwergengebirges und die Darstellungen der Sternenfeuerhelden lassen vermuten, dass auch in der Harpyieneinöde ein außergewöhnlich großer Stamm dieser Wesen haust.
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