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Die Gnolle
diesen Teil der Chronik als pdf Gnolle (gesprochen: Njolle) zählen zu den humanoiden Völkern, obgleich ihr Aussehen zu einem großen Teil tierischer Natur zu sein scheint. Viele ihrer Merkmale erinnern an Wolf oder Hyäne. Gnolle bewegen sich aufrecht und besitzen vier Gliedmaßen, von denen sie zwei als Arme nutzen, sowie einen Schwanz mit buschiger Quaste. Der obere Teil ihres Torsos ist sehr mächtig und ihr Nacken formt einen hohen Kamm, an dessen abwärts schwingenden Ende ein canoider (hundeartiger) Kopf sitzt.
Gnolle werden bis zu sechs Fuß hoch und erreichen ein Gewicht von etwa 100 Stein, wobei weibliche bis zu einem Viertel leichter und kleiner sind als männliche. Sie erreichen ein Alter zwischen fünfzig und achtzig Jahresläufen und sind binnen zwölf bis fünfzehn Jahren ausgewachsen. Ihr gesamter Körper ist mit einem Fell überzogen, welches eine gelblich-beige bis haselnussbraune Grundfärbung und eine dunkelbraune bis schwarze Zeichnung besitzt. Diese Zeichnung nimmt meist die Form von Streifen an, welche verschiedene Teile der Gliedmaßen, des Halses und des Gesichts unterschiedlich intensiv markieren kann. Auch die Schwanzquaste sowie eine struppige, stehende Mähne im Nacken und Haarbüschel an den Gliedmaßengelenken wachsen ebenfalls in dem dunkleren Haarton.
Gnollaugen können in ihrer Irisfarbe von gelb über orange bis zu blutrot variieren. Während der Sehsinn der Gnolle durchschnittlich und in der Dunkelheit leicht verbessert ist, sind Gehör und Geruchsinn ähnlich gut ausgeprägt, wie wir dies von Hunden kennen - wobei sie ihren eigenen strengen Geruch gut auszublenden scheinen. Einen Geschmacksinn besitzen sie offenkundig nicht, schließt man anhand dessen darauf, was sie verspeisen. In ihrer Nahrungsauswahl erscheinen sie kaum wählerischer als Oger.
Gnolle sind vor allem in waldreichen oder mit Bäumen durchsetzten Gebieten der wilden Südlande anzutreffen, können aber auch in anderen Gegenden überleben und besiedeln womöglich weitere Teile Giladaés, die auf unseren jungen Karten noch nicht verzeichnet sind. Sie leben in Clanverbänden von bis zu dreißig Wesen, die in ihrer Struktur sehr an Rudel erinnern und häufig unter dem Oberhaupt eines Schamanen oder einer Schamanin stehen, die einen schlichten Kult um den bösen Gott Z'Arkon aufrechterhält. Die Gnolle verehren ihn als den "grausamen Jäger", der für sie als ein Vorbild für erfolgreiche Durchsetzung in ihrer Umwelt gilt.
Gnolle sind immerhin in der Lage, sich primitive Hütten aus Naturmaterial und Fellen zu bauen, obgleich sie Höhlen und andere natürliche Unterschlüpfe ebenso gern bewohnen. Kleidung aus Fellen stellen sie ebenso selbst her wie schlicht verarbeitete Werkzeuge, Waffen und Rüstungen aus Metall, Holz und Leder. Ihr Schmuck besteht meist aus den Zähnen und anderen Trophäen erlegter Raub- und Beutetiere. Viele dieser Talismane flechten oder binden sie in ihr Fell oder stechen es durch ihre ledrige Haut.
Durch den Handel mit Banditen oder Raubzüge und Überfälle auf Gehöfte und Handelszüge in den südlichen Grenzgebieten der Menschenreiche, kommen Gnolle auch an andere begehrte Waren, deren Herstellung ihr Volk nicht beherrscht.
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Religion
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Völker