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Die Feen
diesen Teil der Chronik als pdf Feen leben innerhalb der Länder des Lichts nur an wenigen Orten. Sie werden einen halben Fuß groß und wiegen etwa einen Stein. Ihr Körperbau ist leicht und ähnelt in seiner Grazie und Form dem der Elben, nur eben viel kleiner. Eine Lebensdauer ist uns nicht bekannt.
Feen besitzen scharfe Sinne, deren Kapazität wohl durch den unbewussten Einsatz von Magie wesentlich höher gehalten wird, als sie es sonst wäre.
Die Färbungen, welche Haut, Augen und Haar der Feen annehmen können, scheinen unbegrenzt und können sich bei den einzelnen Individuen auch über die Zeit hinweg unter langfristigen Einflüssen wie andauernden Stimmungen und Ähnlichem wandeln.
Im Gegensatz zu Dryaden und Nymphen sind Feen nicht mit einem bestimmten Ort verbunden. Sie nutzen auf natürliche Weise die Kräfte des Gewebes rund um sich herum, ohne auf eine besondere Verbindungsstelle damit angewiesen zu sein. Besonders empfänglich sind sie für die Spuren, die andere Lebewesen im Gewebe hinterlassen. Feen können so das Befinden anderer Naturgeister, Tiere und Pflanzen spüren. Außerdem nutzen sie Magie für ihr tägliches Überleben. So sind zum Beispiel die Weibchen nur durch magische Unterstützung fähig, überhaupt zu fliegen. Ihr tatsächliches Gewicht übersteigt jenes, das ihre Flügel zu tragen vermögen. Eben dieses Nutzen der Magie und das Leben in ihr geschehen für dieses Volk völlig natürlich, strengen sie kaum an und sind die Kennzeichen, das wir zur Klassifizierung der Feenwesen heranzogen.
Feenmännchen und -weibchen unterscheiden sich enorm und leben - außer während ihrer Paarungsfeste - äußerst unterschiedlich und voneinander getrennt.
Flügel und Flugfähigkeit besitzen nur die Weibchen. Sie leben in Laubwäldern in Baumkronen, in denen sie ihre Behausungen aus zusammengeklebten Blättern bewohnen.
Die Männchen dagegen hausen in der Erde in verlassenen Kaninchenbauen oder unter den Wurzeln alter Bäume und ihn hohlen Bäumen.
Beide Geschlechter kleiden sich mit Pflanzenmaterial, das durch spezielle Behandlungen haltbar gemacht wird.
In warmen Sommernächten finden auf Lichtungen die Paarungsfeste statt, zu denen sich beide Geschlechter zusammenfinden. Feenfrauen sind in diesen Nächten von einem hellen Schein umgeben und wirken auf den fernen Betrachter wie wundersame Lichter, die durch die Nacht tanzen. Die Feenmänner stimmen unterdessen zu rhythmischen Trommeln und begleitet von feinem Flötenspiel fröhliche Gesänge an. Letztendlich gipfeln solche Feste in ausgelassenen Reigen, aus denen sich nach und nach die zusammengefundenen Paare lösen, um zurückgezogen den Samen neuen Lebens zu sähen.
Das Leben dieses Volkes ist von Harmonie geprägt und gewaltsame Konflikte untereinander sind nicht bekannt. Werden Feen bedroht, vermögen sie sich aber mit List und Magie zu wehren. Unter anderem benutzen sie verzauberten Pollenstaub, der beim Einatmen zu sofortigem Tiefschlaf führt.
Wie alle anderen Naturgeister stehen auch die Feen der Herrin Gaya sehr nahe. In einer überlieferten Anekdote dieses Volks heißt es sogar, sie seien entstanden, als Gaya voller entzücken einen Schmetterling in die erste Feenfrau verwandelt hätte. Kurz darauf, als die Fee einsam wurde, schuf Gaya zu ihrer Gesellschaft aus einer Raupe den ersten Feenmann.
Neben einer größeren Population in den ausgedehnten Wäldern Taredhildôrs hausen sie auch in den Wäldern der übrigen Elbenreiche sowie in den abgelegenen Wäldern um die Ausläufer der Wilden Berge nördlich von Ordensheim und Waldgebieten in den ungezähmten Südlanden.
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