Warning: Unknown: open_basedir restriction in effect. File() is not within the allowed path(s): (/var/www/vhosts/giladae.de/httpdocs/:/tmp/) in Unknown on line 0 Giladaé - Arena der Götter Giladaé Startseite Giladaé - english version // no translation
Headergrafik
Chroniken Giladaés
Gebote (Regelwerk)
Galerie
Heldensagen (Hörspiel)
Helden (Berühmtheiten)
Taverne (Forum, Chat, Gästebuch)
Landkarte (Sitemap)
Portale (Links)
Impressum & Kontakt
Die Barbaren
diesen Teil der Chronik als pdf Hoch im Norden, in den Ebenen zwischen dem nördlichsten uns bekannten Küstenstreifen des Nordwestmeers und den Wäldern und Gebirgen um die bewachte Ebene, lebt ein Menschenstamm, der nicht dem Bund der Völker des Lichts angehört und dessen Land wir nach seinen Bewohnern "Dôr Hothalion" (Land der Lärmenden Horde) benennen. Seine Kultur ist rau und kriegerisch, seine Künste beschränken sich größtenteils auf das Schmieden von Waffen und die furchtlose Meisterschaft des Kampfes damit. In ruppigen Zusammenkünften feiern sie Gelage und Dichten Verse von Kampf und Heldentaten. Dennoch mag die Betitelung als "lärmende Horde" bei näherem Hinsehen als unvollständige Beschreibung erkannt werden. Denn nebst dem Lärm der Schlacht und des ausgelassenen Feierns vermögen die Barbaren auch so leise und agil zu pirschen und schleichen wie die fähigsten Waldläufer unserer Völker.
Ihre Waffen stehen nicht in den Diensten der Herren des Lichts, sondern einzig in ihrem eigenen. Deshalb führen wir ihr Volk getrennt vom Kapitel über das restliche Menschenvolk auf. Ansonsten gleichen sie ihnen in Aussehen und Anlagen weitestgehend, mit dem Unterschied, dass in ihrer Gesellschaft und ihrem unwirtlichen Land nur die Starken sicher überleben können. So erreichen nur sehr wenige das greise Alter von 100 Jahresläufen. Wenn dieses Volk aber einer Sache Respekt und Ehrerbietung erweist, dann ist es dem Alter. Wer überlebt, bis sich seine Schläfen lichten und grau färben, der wird für seine Weisheit in Ehren gehalten.
Die Barbaren leben in Clangemeinschaften aus rund ein- bis zweihundert Köpfen, angeführt von jeweils einem Oberhaupt. Konflikte unter diesen Stämmen sind keine Seltenheit. Dass sie sich nie zu einer Gefahr für die Völker des Lichts entwickelten mag daran liegen, dass sie viel zu sehr miteinander beschäftigt sind.
Wie es kam, dass Menschenvolk sich überhaupt in jenen entlegenen Gegenden ansiedelte, können wir nur vermuten. Ihre Spuren sind in unserer Geschichte verwischt - vielleicht aufgrund von Schuldgefühlen getilgt. Denn nach dem zu urteilen, was wir vermuten können, sind sie Nachkommen der Bewohner einiger Orte im Süden Tharmarh ûns. In den Jahren während des ersten Angriffs von Z'Akons Dienern ab dem Jahr 632 seit des Kommens der neuen Völker, fielen bekanntlich einige Menschen den Versprechen der finsteren Lehren zum Opfer und verrieten den Völkerbund. Darunter müssen auch einige Mitglieder hochrangiger Adelsfamilien gewesen sein. Allem Anschein nach misstraute man anschließend, als der Verrat bekannt wurde, den gesamten Familien, obgleich nur einige aus ihren Reihen übergelaufen waren. Ob sie ihrer Ränge enthoben wurden oder nur fortzogen weil sie das ihnen entgegengebrachte Misstrauen nicht hinnehmen wollten, können wir nicht sicher belegen. Alles deutet jedoch darauf hin, dass sie mit ihren gesamten Hofstaaten fortzogen - aus Trotz oder gejagt - und so weit zogen, bis sie das Gefühl hatten, alle Bande zu jenen gebrochen zu haben, die sie zu Unrecht verurteilten. Dies würde auch erklären, warum das Barbarenvolk nicht nur Z'Arkon sondern auch den Dienern der Herren des Lichts - die sie ja verstoßen hätten - nicht mehr zur Seite stehen wollen.
-----
Religion
-----
Völker